Mittendrin vor Ort

Am 23.11.2017 lud Frau Badura, Beauftragte der Bayrischen Staatsregierung für Belange von Menschen mit Behinderung ins Kolpinghotel Schweinfurt ein. Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe „Mittendrin vor Ort“ war zentrales Thema de Abends: „Schluss mit der Schule!

Berufsstart: Hilfe, ich weiß nicht wohin!“ Wie gelingt der Übergang von der Schule ins Erwerbsleben?

Jeder Mensch steht früher oder später vor der Frage: Was will ich einmal arbeiten? Welchen Beruf soll oder kann ich erlernen? Diese Frage ist zentral im Leben eines jeden Menschen, nicht nur in unserem Personenkreis. Trotzdem bleibt, dass wir – mit unseren sichtbaren oder unsichtbaren Beeinträchtigungen – an der gleichberechtigten Teilhabe am Arbeitsleben sehr oft sehr stark „behindert“ werden. Immer treffen unterschiedlichste Fähigkeiten einmal mehr, einmal weniger auf das, was sich Arbeitgeber wünschen oder vorstellen. Umgekehrt wissen alle Jugendliche oft zu wenig über konkrete Arbeitsplätze oder Berufe.

Wer welche Arbeitsplätze anbieten kann, wie Berufsberatung individuell gestaltet wird und was dabei konkret bei den jungen Menschen ankommt – damit wollen wir uns beschäftigen.

Frau Badura lud an diesem Abend Jugendliche und ihre Eltern, Schulleitungen, (Beratungs-) Lehrer, Arbeitgeber, und Interessierte ein,  sich über den Übergang  Schule – Arbeit zu informieren, auszutauschen und mitzudiskutieren.

 

Der Unternehmensverbund Mainfränkische Werkstätten stellte mit dem Integrationsfachdienst, der Berufsqualifizierungsmaßnahme (BQM) der ModellIntegrationsgesellschaft und INklusiv! Gemeinsam arbeiten Möglichkeiten für den Übergang in Unterfranken vor.

 

Herzlichen Dank an Frau Bardura für den gelungene Abend, gute Gespräche und Austausch.