Inklusionspreis für Mainfränkische Werkstätten

Der Fachbereich „INklusiv! Gemeinsam arbeiten“ der Mainfränkischen Werkstätten bekam den Inklusionspreis in der Kategorie Arbeit verliehen. Die mit 2500 Euro dotierte Auszeichnung wurde der Einrichtung von Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel überreicht. Mehr als 100 Personen haben in den vergangenen sechs Jahren Dank dieser Aktion in verschiedenen Kooperationsbetrieben eine Beschäftigung gefunden, berichtet das Pressereferat des Bezirks Unterfranken. Sie arbeiten zum Beispiel in Handwerksbetrieben, aber auch in der Industrie oder anderen Arbeitsplätzen.

„Das Ziel war von Anfang an, dass Menschen mit Behinderung dort arbeiten, wo auch andere Menschen arbeiten“, betonte Dotzel. Dies setze voraus, „wohnortnahe, maßgeschneiderte Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung in den Betrieben der Region zu schaffen und sie auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu begleiten und zu unterstützen“.

Der unterfränkische Inklusionspreis wird jedes Jahr in fünf Kategorien ausgelobt – in den Bereichen „Arbeit“, „Wohnen“, „Bildung und Erziehung“, „Kultur, Natur und Umwelt“ sowie „Freizeit und Sport“. In diesem Jahr habe es zudem einen Sonderpreis für „Inklusion im Sozialraum – Gemeinschaft leben“ gegeben, so Dotzel weiter. Jeder Auszeichnung ist mit 2500 Euro Preisgeld dotiert.  Insgesamt gibt es also in diesem Jahr 15 000 Euro.

Als Behindertenbeauftragte des Bezirks sprach Karin Renner bei der Preisverleihung an „INklusiv! Gemeinsam arbeiten“ von einem „denkwürdigen Tag“. Für sie ist die Aktion ein „Erfolgs-Modell“, berichtet das Pressereferat des Bezirks Unterfranken.

Eröffnet hatte den Festakt im „Beratungszentrum Arbeit, Bildung, Wohnen“ in der Würzburger Schönbornstraße der Geschäftsführer der Mainfränkischen Werkstätten, Dieter Körber. Er wies darauf hin, dass die unterfränkische Aktion eine der erfolgreichsten in ganz Bayern sei.

Ein Bericht von Susanne Vankersbilck in der Mainpost vom 04.11.2021