„INklusiv! Gemeinsam arbeiten“ schafft seit fünf Jahren individuelle Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung

Wie kann selbstbestimmte Inklusion am Arbeitsmarkt gelingen? Welche Voraussetzungen und Unterstützungssysteme müssen gegeben sein um nachhaltige Teilhabe zu ermöglichen?
Diese und noch viele weitere Fragen beschäftigten das Team von „INklusiv! Gemeinsam arbeiten“ der Mainfränkischen Werkstätten bereits vor mehr als fünf Jahren, bei der Gründung des Fachbereichs. Denn Menschen mit Behinderung wollen dort arbeiten, wo andere auch arbeiten. Um dies zu ermöglichen wurde 2015 das Projekt ins Leben gerufen, mit dem Ziel erwachsene Menschen mit Behinderung auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu begleiten und zu unterstützen.

Im September 2020, zum fünfjährigen Bestehen des Fachbereichs, können bereits 109 Außenarbeitsplätze in Kooperationsbetrieben in ganz Mainfranken verkündet werden.

Diese verteilen sich auf die verschiedensten Sparten von Kindergärten über Helfer in Senioreneinrichtungen, Handwerk, Gastronomie, Industrie, Steuerbüro bis hin zum Golfplatz.
Auch die Nachhaltigkeit kann in der Bilanz nach den ersten fünf Jahren als hervorragend angesehen werden. Die hohe Mitarbeiterzufriedenheit und steigende Zugangszahlen belegen den Erfolg des Projektes.

„Unser Ziel, dass Menschen mit Behinderung sich nicht mehr an vorhandene Strukturen anpassen müssen, sondern dass die Gesellschaft Strukturen schafft, die jedem Menschen eine umfassende Teilhabe ermöglichen, ist uns fast gelungen.“ erläutert Madeleine Leube, Leitung Teilhabe Arbeit/Bildung/Inklusion. Sie führt weiter fort: „Wir arbeiten täglich weiter daran unsere Vision Realität werden zu lassen! Denn Inklusion kann nur gemeinsam gelingen!“

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